BERICHTSJAHR 2016 / 2017

ZUSAMMENFASSUNG

Im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts wurden folgende Emissionsquellen der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft analysiert:

  • Treibstoffverbrauch Fuhrpark
  • Stationäre Verbrennung
  • Stromverbrauch
  • Fernwärmenutzung

Ergänzt wird die Aufstellung um die gesamten Netzverluste der e-netz Südhessen, die durch die Verteilung von Fernwärme und Strom entstehen.

Insgesamt emittierte die Darmstädter Stadtwirtschaft 63.850 Tonnen CO2 ohne die Berücksichtigung der Netzverluste und 121.794 Tonnen CO2 unter Berücksichtigung dieser. Die Verteilung auf die Emissionsquellen stellt sich wie folgt dar:

Komplett neue Energieversorgung des Klinikums

Der Mensch steht für das Klinikum Darmstadt im Mittelpunkt. Und für eine noch bessere medizinische Versorgung der Patienten wird auch der Zentrale Neubau in der Grafenstraße sorgen, der Anfang 2022 abgeschlossen sein wird. Mit dem Neubau wird auch die gesamte Energieversorgung des Klinikums modernisiert. Die Wärmeversorgung wird auf Fernwärme umgestellt und es werden zwei neue Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 750 kW elektrischer Leistung in Betrieb genommen.

Das Klinikum Darmstadt hat außerdem die bislang größte solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung von Trinkwasser in Darmstadt errichtet.

Wir arbeiten an den Zielen:
Komplett neue Energieversorgung des Klinikums

Ohne Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen in 2017 um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Durch die weitgehende Umstellung auf klimaneutrales Erdgas sind die CO2-Emissionen nach Berücksichtigung der damit verbundenen Kompensationsmaßnahmen im Vergleich zu 2012 um 63 Prozent gesunken.

Unter Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2016 um 2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 2012 wurden die CO2-Emissionen um 34 Prozent reduziert.

Um die CO2-Emissionen der Unternehmen der Stadtwirtschaft mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen die kontinuierliche Ersatzbeschaffung von energieeffizienteren Fahrzeugen und die Erhöhung des Anteils an Elektrofahrzeugen im Fuhrpark sowie die Förderung des Fahrradverkehrs geprüft werden. Darüber hinaus sollen in den betrieblichen Abläufen mögliche weitere Effizienzverbesserungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt werden. Durch die kontinuierliche Umstellung von fossilen auf regenerative Energieträger und die Analyse weiterer Energieeinsparmöglichkeiten zum Beispiel im Bereich IT oder Gebäudetechnik sollen die CO2-Emissionen weiter gesenkt werden.